Durch Papierrollenspiel werden viele kommunikative, soziale, imaginative und kreative Kompetenzen gefördert!

Verbale Interaktion ist einer der Hauptbestandteile des Rollenspiels. Fast alle Handlungen, Gesten, Gedanken werden durch Dialoge mitgeteilt. Die Spieler verkörpern einen erdachten Helden und üben sich dabei darin, Perspektiven anderer zu verstehen und anzunehmen. Gleichzeitig erweitern sie ihre Fähigkeit, sich selber besser darzustellen. Sie interagieren und kooperieren sowohl mit ihren Mitspielern als auch mit vielen Nichtspielercharakteren (die vom Spielleiter verkörpert werden), denen sie in den unterschiedlichsten Spielsituationen begegnen. Die Spieler müssen Kreativität und logisches Denken anwenden, um Hindernisse und Rätsel zu überwinden oder müssen neue Problemlösungsstrategien entwickeln, um ihre Aufgaben zu meistern. Durch die Verkörperung eines Rollenspielcharakters und Kontakte mit anderen Fantasierassen entwickeln die Spieler mehr Toleranz gegenüber anderen und werden interkulturell sensibilisiert. Durch gruppendynamische Prozesse erhalten die einzelnen Spieler ein gutes Feedback und können so überprüfen, ob ihre Selbstwahrnehmung sich mit der Wahrnehmung der Mitspieler deckt, ohne direkt persönlich angegriffen zu werden.