Über mich

Mein Name ist Thorsten Hoß. Seit Januar 2006 leite ich das Rollenspielseminar mit dem Ziel, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Fantasy-Rollenspiel näher zu bringen und die kreativen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmer individuell zu fördern.

Ich besitze eine pädagogische Ausbildung als staatlich anerkannter Erzieher und beschäftige mich schon seit 1987 mit verschiedenen Rollenspielsystemen. Unter anderem wären hier die Rollenspielsysteme DSA, D&D, GURPS, Shadowrun, Earthdawn und Star Wars zu nennen.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Pädagoge habe ich Fantasierollenspiel bereits erfolgreich in verschiedenen Einrichtungen im Bereich der Jugend- und Familienhilfe und der Hochbegabtenförderung eingesetzt, ebenso wie im freizeitpädagogischen Bereich. Nachfolgend dazu einige Referenzen und Medienartikel.

Referenzen

Referenz des Psychologischen Instituts am Niederrhein (PIN)

Referenz der Elterninitiative MaxiQ

Zeugnis der Jugend- und Behindertenhilfe Haus St. Stephanus

Medienberichte

Zeitungsartikel des Jucunda Journal

Zeitungsartikel des Stadt-Spiegel Mönchengladbach

Zeitungsartikel der Rheinische Post

Mein Profil zum Zeitungsartikel der Rheinische Post

Legasthenie

Die Informationen, die hier zu finden sind, sollen nur einen Überblick über die Schwierigkeiten eines Legasthenikers verschaffen. Für Menschen, die sich hier wiederfinden, habe ich in der

Rubrik Links ein paar weiterführende Links eingefügt, die umfangreichere Informationen bieten.

Was hat dieses Thema hier zu suchen?

Ganz einfach, ich bin ein Legastheniker.

Ich wurde vermehrt darauf angesprochen bzw. angeschrieben, das sich einige Fehler auf diese Seite befinden. Da ich leider nicht selber in der Lage bin, diese Fehler zu erkennen bitte ich diejenigen, die sich an solchen Fehlern stören, um etwas Geduld, an deren Behebung wird gearbeitet.

Eigentlich hat auch diese Rubik etwas mit dem Rest der Webseite zu tun.

Papierrollenspiel hat mir geholfen anders mit meinen Schwächen umzugehen. Durch Rollenspiel habe ich mehr Selbstvertrauen entwickelt und angefangen Bücher zu lesen. Bis zu diesem Zeitpunkt (etwa Mitte der 5. Klasse) hatte ich Lesen und Schreiben nur als frustrierende Pflicht kennen gelernt. Doch nach meinen ersten Rollenspielerlebnissen hatte ich ein Thema, das mich interessierte und über das ich mehr erfahren wollte. Mittlerweile lese ich oft schneller als ein Nichtlegastheniker. :-)

Was ist Legasthenie überhaupt?

Legasthenie wird auch gerne als Leserechtschreibschwäche bezeichnet. Eine Legasthenie liegt vor, wenn die Schwächen im Erlernen und Anwenden von Lesen und Schreiben nicht auf eine Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung oder auf unzulänglichen Unterricht zurückgeführt werden können.

Wie zeigt sich Legasthenie?

Symptome währen unter anderem:
Variierende falsche Schreibweise von Wörtern
Vertauschen, Hinzufügen oder Weglassen von Buchstaben und Wörtern
Vermehrte Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung
Vermehrte Buchstabendreher
Vermehrte Grammatik- und Interpunktionsfehler

Diese und weitere Symptome können in verschieden starker Ausprägung vorliegen.

Wie ist das so, ein Legastheniker zu sein?

Legastheniker entwickeln im Laufe der Zeit viele kleine Tricks, Eselsbrücken u.ä., um mit ihrer Schwäche fertig zu werden. Ein großes Problem ist aber oft schon die Tagesform.

Ich kann beispielsweise an einem Tag einen Text fast fehlerfrei schreiben und am nächsten Tag wimmelt es in dem gleichen Text nur so von Fehlern. Dieses Phänomen kann aber auch schon nach einigen Stunden mit sehr unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Auch bei längerem Schreiben lässt die Leserlichkeit meiner Schrift stark nach, es kommen vermehrt Fehler auf und inhaltlich wird der Text oberflächlicher. (Auch wenn ich das Thema so runterrasseln könnte.)

Vor allem die Groß- und Kleinschreibung macht mir Probleme und bestimmte Buchstaben z.B. "V" und "F", "D" und "T" oder "E" und "Ä" verwechsle ich oft. Außerdem schreibe ich häufig ein und dasselbe Wort in verschiedenen Versionen. Buchstabendreher (Buchstaben spiegeln oder auf den Kopf stellen) habe ich heute nur noch selten in meinen Texten. Was viele am meisten irritiert ist die Tatsache, dass ich nicht gut buchstabieren kann. Wenn mich jemand bittet aus dem Gedächtnis ein Wort zu buchstabieren, gelingt mir das nur mit großer Anstrengung. Auch kann ich die meisten meiner eigenen Fehler nicht erkennen.

Inwieweit hat meine Legasthenie diese Webseite beeinflusst?

Als meine Freundin ihr Auslandsemester in London absolvierte, stellte sie überrascht fest, dass die dortigen Universitäten viel Legastheniker-freundlicher waren, als man das in Deutschland kennt. Dort gab es z.B. besonderes gefärbtes Papier für Legastheniker und Broschüren, die Studenten mit Legasthenie Tipps gaben.

Sie erzählte mir aufgeregt davon und ich versprach ihr, diese Tipps auszuprobieren. Ich war zunächst skeptisch, stellte aber die Hintergrundfarbe in meinem Rechner nach ihrem Rat von weiß auf ein helles beige-gelb um. Außerdem änderte ich meine Schrift von "Times New Roman" in "Comic Sans MS". Plötzlich konnte ich viel länger mit Texten arbeiten, bevor ich Konzentrationsprobleme bekam und eine Pause machen musste.

Das ist der Hauptgrund für die Farbwahl meiner Webseite und der Auswahl der Schriftart.